Nachhilfe für Müntefering

Veröffentlicht in Inland.

“Ganz Deutschland diskutiert über das neue Schock-Wort”.

    Ausgerechnet in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, gibt es knapp fünf Millionen Menschen, die zur sogenannten Unterschicht gezählt werden. Mit diesem Befund schockiert eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung.

Mehr als irritierend ist in diesem Zusammenhang die Äußerung von Franz Müntefering (SPD). In einem Interview mit N24 sagte der Vizekanzler

    “Es gibt keine Schichten in Deutschland. Es gibt Menschen, die es schwerer haben, die schwächer sind. Das ist nicht neu. Das hat es schon immer gegeben. Aber ich wehre mich gegen die Einteilung der Gesellschaft.”

Zu den Fakten
BERLIN (dpa) Die Studie zur “neuen Unterschicht” in Deutschland hat eine über Parteigrenzen hinaus gehende Debatte ausgelöst. Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) warnte vor Fehleinschätzungen und wies den Begriff “Unterschicht” zurück. (Quelle: Wormser Zeitung)
Nach einem Bericht von Oliver Santen in “Bild” vom 24. Februar 2006 haben 11 Millionen Deutsche nur so viel Geld, wie sie zum Leben brauchen.

Begriffsdeutung

In den letzten Jahren wurde der umstrittene Begriff “Neue Unterschicht” geprägt. Wichtigster Vertreter ist Paul Nolte, neokonservativer Historiker und Publizist. der in seiner Schrift “Generation Reform” von 2004 eine kulturelle Spaltung der “Neuen Unterschicht” von der Mehrheitsgesellschaft beschreibt. Weiterlesen hier …

Spezieller offener Brief an Herrn “Münte”

Lieber Herr “stellvertretender Kanzler”,

Sie ernteten scharfe Kritik vom DGB und durch zahlreiche andere Medien.
Tatsachen leugnen tut nicht gut. Die Vergangenheit zeigte das immer wieder.
Bitte lesen Sie den Artikel der ZEIT vom 10. März 2015 zum Thema “Die neue Unterschicht” oder den stern-Bericht aus Heft 52/2014 mit dem Titel “Das wahre Elend”. Und ganz aktuell das Interview mit dem Studienleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, nachzulesen beim WDR.de.

Im Zweifelsfall rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Ich helfe Ihnen gerne auf die Sprünge!

Joschka Fischers Edel-Fliesen mit Teppichboden überklebt

Veröffentlicht in Inland.

Die eigene Sommerpause von Bildblogger ist vorbei. Weiter gehts mit diesem Schreck:

Ja wirklich, fischers-bueroOh schreck! Hat doch tatsächlich Außenminister Frank-Walter Steinmeier (50/SPD) die Edel-Fliesen seines Vorgängers Joschka Fischer im Arbeitszimmer vom Auswärtigen Amt überkleben lassen. Von Steuergeldern - versteht sich. Dann auch noch mit einem speziellen handwerklichen Verfahren, - sodass es besonders teuer wurde.

    Auf das Steinzeug wurde eine Fugenmasse aufgetragen, darüber eine Kunststoffabdeckung gelegt und dann der Teppichboden.

Grund der Aktion: Der persönliche Geschmack des Volksvertreters Frank Walter Steinmeier. Er erklärte wörtlich gegenüber “Bild”:

    “Jeder hat doch seinen eigenen Geschmack.”

Stimmt. Anderen Bürgern werden viel schlimmere Arbeitsumgebungen zugemutet. In privaten Betrieben und öffentlichen Einrichtungen wird ständig gegen Arbeitsschutzbestimmungen verstoßen. Es sind massenweise Drehstühle ohne geprüftem TÜV Siegel im Einsatz. Und in vielen Behörden müssen die Verwalter des Amtsschimmels reihenweise mit nicht in der Höhe verstellbaren Bürotischen hausen.

Ein kleiner Scherz, und der stetige Fall einer Kanzlerin

Veröffentlicht in Inland.

    “Amerika diskutiert Präsident Bushs “Liebes-Attacke” auf Merkel”

Gleich mitgeliefert wird ein Video-Mitschnitt der Sekunden-Massage an Angela Merkel. Dieses Video der Bush Attacke auf Merkel ist auch bei YouTube zu finden.

“Bild” berichtet ferner, dass die Attacke des US-Präsidenten ein Riesen-Echo in den USA auslöste.

    Viele Medien berichten amüsiert über die lockere Art ihres Präsidenten.

    US-Chef-Feministin Olga Wives schimpft: “Bush ist definitiv zu weit gegangen.” Wahlkampfmanager der Demokraten versuchen Bush als “Salonlöwen” lächerlich zu machen.

Der Spiegel dazu in seiner Online-Ausgabe

    Die Zeitung “Seattle Post-Intelligencer” blätterte in den Richtlinien der Vereinten Nationen zum Thema “Sexuelle Belästigung” nach - und wurde fündig. “Unwillkommenes Verhalten ist der kritische Punkt”, heiße es dort. Auf einer Liste mit Dingen, die man tunlichst unterlassen sollte, finde sich in der Mitte: Nacken-Massage. “Igitt, wie peinlich”, schreibt das Blatt. Was Bush getan habe, sei nicht nur unangemessen, sondern auch unzulässiges Verhalten am Arbeitsplatz.

Egal, was Amerika denkt, verloren hat bei dem Vorfall auf jeden Fall die Kanzlerin. Ein Staatsoberhaupt ohne Format?

Unabhängig von George W. Bush, einem Präsidenten ohne Manieren, veröffentlicht Cicero in der August-Ausgabe unter “Sommertheater” einen Beitrag von Dr. Dieter Degenhard über die “Tote Koalition”:

    “Koch, Wulff, Stoiber, Müller, Rüttgers - alle wettern gegen Merkel.”

Ein weiterer Beitrag von Cicero stammt von Mathias Müller. Unter der Überschrift “Angela Schröder” wird kommentiert:

    Sie war als Maggie Thatcher gestartet und droht als Rita Süssmuth zu enden. […] Merkel hat gewaltige Erwartungen geweckt, sie werde den “Sanierungsfall” Deutschland radikal reformieren. […] Und jetzt? Durchmogeln mit sozialdemokratischen Steuer- und Beitragserhöhungen. Sie ist eine gescheiterte Reformerin.