Ein kleiner Scherz, und der stetige Fall einer Kanzlerin

    “Amerika diskutiert Präsident Bushs “Liebes-Attacke” auf Merkel”

Gleich mitgeliefert wird ein Video-Mitschnitt der Sekunden-Massage an Angela Merkel. Dieses Video der Bush Attacke auf Merkel ist auch bei YouTube zu finden.

“Bild” berichtet ferner, dass die Attacke des US-Präsidenten ein Riesen-Echo in den USA auslöste.

    Viele Medien berichten amüsiert über die lockere Art ihres Präsidenten.

    US-Chef-Feministin Olga Wives schimpft: “Bush ist definitiv zu weit gegangen.” Wahlkampfmanager der Demokraten versuchen Bush als “Salonlöwen” lächerlich zu machen.

Der Spiegel dazu in seiner Online-Ausgabe

    Die Zeitung “Seattle Post-Intelligencer” blätterte in den Richtlinien der Vereinten Nationen zum Thema “Sexuelle Belästigung” nach - und wurde fündig. “Unwillkommenes Verhalten ist der kritische Punkt”, heiße es dort. Auf einer Liste mit Dingen, die man tunlichst unterlassen sollte, finde sich in der Mitte: Nacken-Massage. “Igitt, wie peinlich”, schreibt das Blatt. Was Bush getan habe, sei nicht nur unangemessen, sondern auch unzulässiges Verhalten am Arbeitsplatz.

Egal, was Amerika denkt, verloren hat bei dem Vorfall auf jeden Fall die Kanzlerin. Ein Staatsoberhaupt ohne Format?

Unabhängig von George W. Bush, einem Präsidenten ohne Manieren, veröffentlicht Cicero in der August-Ausgabe unter “Sommertheater” einen Beitrag von Dr. Dieter Degenhard über die “Tote Koalition”:

    “Koch, Wulff, Stoiber, Müller, Rüttgers - alle wettern gegen Merkel.”

Ein weiterer Beitrag von Cicero stammt von Mathias Müller. Unter der Überschrift “Angela Schröder” wird kommentiert:

    Sie war als Maggie Thatcher gestartet und droht als Rita Süssmuth zu enden. […] Merkel hat gewaltige Erwartungen geweckt, sie werde den “Sanierungsfall” Deutschland radikal reformieren. […] Und jetzt? Durchmogeln mit sozialdemokratischen Steuer- und Beitragserhöhungen. Sie ist eine gescheiterte Reformerin.